Selen, Kobalt und Molybdän stehen in engem Zusammenhang

Selen, Kobalt und Molybdän stehen in engem Zusammenhang,


Selen + Kobalt

  • Kobalt verbessert die Aufnahme und Verwertung von Selen in der Pflanze.
  • Deshalb werden Selen und Kobalt in einigen Spezialdüngern gemeinsam eingesetzt.
  • Kobalt fördert zudem die Aktivität von Mikroorganismen und Knöllchenbakterien bei Leguminosen.


Selen + Molybdän

  • Molybdän ist ein zentraler Baustein der Nitratreduktase, die Nitrat in pflanzenverfügbaren Stickstoff umwandelt.
  • Selen und Molybdän werden über ähnliche Aufnahmemechanismen im Boden aufgenommen
  • Beide Spurenelemente sind wichtig für die biologische Stickstoffbindung.
  • Besonders bei Klee, Luzerne und anderen Leguminosen steigern sie die Leistung der Knöllchenbakterien und verbessern die Stickstoffversorgung.


Für Drahtwürmer und Engerlinge

In der Praxis werden häufig Kombinationen aus:

  • Selen
  • Kobalt
  • Molybdän
  • Huminsäuren

eingesetzt. Dabei soll das Selen die Wurzeln für Drahtwürmer weniger attraktiv machen, während Kobalt die Selenaufnahme unterstützt und Molybdän die Jugendentwicklung sowie die Stickstoffeffizienz fördert. 

Was der Drahtwurm, der Engerling nicht mag, sind Selenhaltige Böden, im Wurzelbereich


Kurz gesagt

Kobalt verbessert die Selenwirkung.
Molybdän verbessert die Stickstoffnutzung.
Zusammen fördern sie kräftige Wurzeln, eine schnelle Jugendentwicklung und können indirekt den Fraßdruck von Drahtwürmern und Engerlingen reduzieren


DIE  PFLANZE  MUSS  SCHNELLER  WACHSEN,  ALS  DER  DRAHTWURM  FRESSEN  KANN!