Artenreiches Grünland bietet viele Vorteile - Mehr Arten. - Mehr Leistung -

Artenreiches Grünland überzeugt durch tiefere Wurzeln, bessere Wassernutzung, höhere Futteraufnahme und stabile Erträge auch in Trockenphasen.


Kräuter bringen weit mehr als nur Biodiversität. Sie machen Grünland widerstandsfähiger, produktiver und zukunftssicherer.


Trockenmasseerträge sichern

Trockene Sommer erschweren die Futterproduktion. Die Gras-Futterkräutermischung GreenStar-Nutri-Herb balance hilft, Trockenmasseerträge zu erhalten. Tiefwurzelnde Kräuter nutzen Wasser aus tieferen Bodenschichten, während Klee den Boden bedeckt und die Verdunstung reduziert. So bleibt der Bestand leistungsfähig, auch in Trockenphasen.


Hoher Nährwert und starke Erträge

Artenreiches Grünland muss keine Ertragseinbußen bedeuten. GreenStar-Nutri-Herb balance erreicht:

Höhere Milcherträge

GreenStar-Nutri-Herb balance wird von Kühen sehr gut aufgenommen und effizient verwertet. Studien der CAH Vilentum Hochschule in Dronten zeigen, dass Kühe auf GreenStar-Nutri-Herb balance -Weiden höhere Milchleistungen erzielten als Kühe auf reinen Weidelgrasflächen.


GreenStar-Nutri-Herb-balance

Wie wird die Widerstandsfähigkeit getestet?

Die Widerstandsfähigkeit von GreenStar Nutri-Herb balance wird hauptsächlich durch mehrjährige Feldversuche unter Praxisbedingungen geprüft. 


Dabei werden unter anderem folgende Kriterien verglichen: 

  • Trockenmasseertrag in Trockenjahren
  • Erträge bei normaler und extremer Witterung
  • Bestandespersistenz (Lebensdauer der Mischung)
  • Anteil der Kräuter, Leguminosen und Gräser im Bestand
  • Wiederaufwuchs nach Trockenheit
  • Bodenbedeckung und Unkrautunterdrückung 


Barenbrug  verweist auf Untersuchungen des Louis Bolk Instituts, bei denen GreenStar-Nutri-Herb balance im Vergleich zu einer Standard-Grünlandmischung (BG3) selbst in einem Trockenjahr 20 % mehr Trockenmasse produzierte. 

Dies gilt als wichtiger Nachweis für die höhere Trockenheitsresistenz der Mischung.


Die Ursache für die höhere Widerstandsfähigkeit liegt laut Hersteller vor allem in:

  • tiefwurzelnden Kräutern wie Chicorée und Spitzwegerich,
  • verbesserter Wassererschließung aus tieferen Bodenschichten,
  • geringerer Verdunstung durch dichte Klee-Bodenbedeckung,
  • einer vielfältigeren Pflanzenzusammensetzung im Vergleich zu reinen Grasbeständen.



Anleitung - GreenStar-Nutir-Herb-balance

Artenreiche Wiesen erfordern im Vergleich zu traditionellen Wiesen spezielle Anbau- und Pflegestrategien. Auch die Bodenart spielt eine Rolle für die Bewirtschaftung. 

Die folgenden Tipp's sollen den erfolgreichen Anbau von mit Futterkräutern angereicherten Wiesen erleichtern.


Haupt-Punkte

Standortwahl und Vorbereitung

  • Geeignete Parzellen auswählen, Unkrautdruck minimieren
  • Optimaler pH-Wert < 6.5, chemische Ausgeglichenheit
  • Düngung vor der Aussaat vermeiden

Aussaat

  • Optimaler Saatzeitpunkt, Bodentemperaturen > 8-15°
  • Saatmenge 45kg/ha Uebersaat, Nachsaat 25kg/ha, Schlitzsaat (Direktsaat) bevorzugen
  • Schlitzsaat (Direktsaat) bevorzugen
  • Saattiefe 0.5-1cm, Reihenabstand max 8cm
  • Walzen nach der Saat
  • Beimischung von grossblätterigen Weißklee 3kg/ha Option

 Düngungsmanagement

  • Einsatz von Hofdüngern, kleine Gaben 20-25m3
  • Stickstoff eher weniger, zum Start im Frühling
  • Phosphor- und Kaliumversorgung, chemisches Geleichgewicht
  • Steuerung des Kräuter-Gras-Verhältnisses
  • Schwefel-Düngung im Frühling bis Mitte Juni

Bestandespflege

  • Erhalt der Kräuter im Bestand
  • Wechsel zwischen Schnitt und Weide
  • Vermeidung von Überständigkeit
  • Förderung von Klee und Kräutern, chemisches Gleichgewicht, 

Nutzung und Ernte

  • Weidemanagement, Regelmäßige Rotationsweide fördert das Nachwachsen von Klee. Pflanzen nicht zu stark blühen.
  • Schnitthöhe > 8cm
  • Silage, nicht mehr als 45 % ds aufgrund von Bröckelverlusten,
  • Vermeidung von Bröckelverlusten

Nutzen der Kräuter

  • Höhere Biodiversität
  • Verbesserte Bodenstruktur
  • Bessere Trockenheitstoleranz
  • Höhere Mineralstoffgehalte im Futter
  • Förderung der Tiergesundheit


Kurz gesagt: Das Handbuch beschreibt die Bereiche Anlage, Aussaat, Düngung, Pflege, Nutzung und Ernte von NutriHerb-Kräutergrünland mit dem Ziel, gesunde Böden, widerstandsfähige Bestände und hochwertiges Futter zu erzeugen


Wie beeinflusst die Mischung die Bodentemperatur?

GreenStar-Nutri-Herb- balance kann die Bodentemperatur positiv beeinflussen, vor allem durch die ganzjährige Bodenbedeckung und die unterschiedlichen Wurzelsysteme der enthaltenen Gräser, Kräuter und Leguminosen. Die Mischung ist zwar nicht speziell als "Temperaturregulator" entwickelt worden, ihre Eigenschaften wirken sich jedoch deutlich auf das Bodenklima aus.


Im Sommer

  • Dichtere Bodenbedeckung beschattet den Boden.
  • Weniger direkte Sonneneinstrahlung auf die Bodenoberfläche.
  • Geringere Aufheizung der oberen Bodenschichten.
  • Reduzierte Wasserverdunstung.
  • Mehr Bodenfeuchte während Trockenperioden.

Im Winter

  • Pflanzendecke wirkt isolierend.
  • Geringere Temperaturschwankungen.
  • Schutz des Bodenlebens vor starken Frostereignissen.

Rolle der Wurzeln

  • Tiefwurzelnde Arten wie Chicorée und Spitzwegerich lockern den Boden.
  • Höhere Wasserinfiltration und Wasserspeicherung.
  • Feuchtere Böden erwärmen sich langsamer und bleiben im Sommer kühler.
  • Mehr biologische Aktivität durch Regenwürmer und Mikroorganismen.

Facts

GreenStar-Nutri-Herb-balance senkt tendenziell die Bodentemperatur im Sommer, reduziert Temperaturschwankungen und verbessert die Wasserspeicherung. 

Dadurch entsteht ein ausgeglicheneres Bodenklima und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze und Trockenheit.