GreenStar Artemis Luzerne 25kg
100 % Luzerne (Artemis) mit Rhizobien-Beizung
Sehr hohe Trockenmasse- und Eiweißerträge
Hervorragende Futterqualität und Verdaulichkeit
Hohe Nematoden- und Krankheitsresistenz
Saatstärke: 25-30kg/ha
GreenStar Artemis – Ertragsstarke Luzerne für trockene Standorte
GreenStar Artemis ist eine hochwertige, mehrjährige Luzerne mit pilliertem Saatgut und Rhizobien-Beizung. Dank ihres tiefreichenden Wurzelsystems überzeugt sie durch eine ausgezeichnete Trockenheitsverträglichkeit, hohe Winterhärte und überdurchschnittliche Trockenmasseerträge. Die blattreiche Sorte liefert schmackhaftes, eiweißreiches Futter mit hervorragender Verdaulichkeit und eignet sich ideal für Silage, Heu und Frischfutter
Vorteile von GreenStar Artemis
- Hohe Trockenheitsresistenz durch tiefe Durchwurzelung
- Hervorragende Winterhärte
- Sehr hoher Trockenmasse- und Proteinertrag
- Ausgezeichnete Futterqualität und Verdaulichkeit
- Überdurchschnittliche Nematoden- und Krankheitsresistenz
- Ausgezeichnete Verdaulichkeit
- Hervorragende Winterhärte und Ausdauer
- Bindet Luftstickstoff (Bis zu 200 kg N/ha) reduziert den Düngerbedarf
- Mehrjährige Nutzung mit stabilen Erträgen
- Fördert Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau
Anbauempfehlung
GreenStar Artemis bevorzugt tiefgründige, gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert ab 6,5.
Eine Vorsaatkalkung (kohlensaurer Kalk) unterstützt das Auflaufen und die frühe Entwicklung der Pflanzen.
Die Aussaat erfolgt im Frühjahr von Mitte März bis Ende April oder im Spätsommer bis Ende August.
Für eine optimale Knöllchenbildung und Stickstofffixierung ist eine ausreichende Versorgung mit Phosphor (P) und Kalium (K), chlorfreies Kali (Patentkali), Bor- und Molybdänversorgung wichtig. (Chemisches Gleichgewicht)
Verdichtungen sollten vermieden werden, da Luzerne empfindlich auf Staunässe und Bodenverdichtung reagiert.
Aufgrund der langsamen Jugendentwicklung ist eine konsequente Unkrautkontrolle besonders wichtig
Mindestens 8 °C Bodentemperatur für einen sicheren und zügigen Feldaufgang.
- Optimal: 10 bis 12 °C
- Saattiefe: 0,5 bis 1 cm
- Gleichmässig feuchter Boden
- Guten Bodenschluss sicherstellen
Wichtig:
- Kalidünger, immer chlorfreies Kali / Kalisulfat 50%, Patentkali 30% +Mg+S, vor der Saat ausbringen.
- Luzernekeimlinge reagieren empfindlich auf hohe Chlor- und Salzkonzentrationen.
- Hoher Bedarf an den Spurenelementen Bor und Molybdän.
- Für eine sichere Nährstoff-Versorgung während der 3–5-jährigen Nutzungsdauer sollte bereits zur Aussaat mindestens die Versorgungsstufe C erreicht werden.
Unkrautschnitt
Ein Säuberungsschnitt ist nur notwendig, wenn Unkräuter die Luzerne überwachsen. Dabei unbedingt eine hohe Schnitthöhe einhalten.
Erster Schnitt im Ansaatjahr
Im Ansaatjahr sollte der erste Schnitt erst zur Blüte erfolgen, damit ausreichend Reserven in den Wurzeln eingelagert werden können.
Optimaler Schnittzeitpunkt
- Vorblüte: höchste Eiweißgehalte, geringerer Ertrag
- Vollblüte: höchster Ertrag, geringere Futterqualität
- Empfehlung: Schnitt bei ca. 10 % Blütenanteil für die beste Kombination aus Ertrag und Qualität.
Überwinterung und Bestandespflege
Für eine sichere Überwinterung sollte Luzerne vor dem Winter etwa 50 Tage Ruhezeit erhalten. Alternativ kann der letzte Schnitt spät im Herbst erfolgen. Bei nassen Verhältnissen eignet sich der letzte Aufwuchs zur Beweidung oder Grünfuttergewinnung, um Bodenverdichtungen zu vermeiden.
Schnittzeitpunkt und Futterqualität
- Knospenstadium: höchste Futterqualität
- Beginnende Blüte: optimale Balance aus Ertrag und Qualität
- Blüte: höchste Trockenmasseerträge
Wichtig: Schnitthöhe von mindestens 10 cm einhalten.
Praxistipp: Beste Ergebnisse werden meist bei etwa 10 % Blütenanteil erreicht.