Spitzwegerich 10kg
ist eine tiefwurzelnde, mehrjährige Kräuterpflanze für Untersaaten. Verbessert die Bodenstruktur, fördert das Bodenleben, erhöht die Trockenheitstoleranz des Bestandes. Dank seiner langen Blütezeit leistet Spitzwegerich einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und Nützlingsförderung.
Saatstärke:
- Untersaaten im Ackerbau: 1–3 kg/ha
- Vielfältige Begrünungen: 2–5 kg/ha
- Kräuterreiches Dauergrünland: 1–2 kg/ha
- Regenerative Mischungen mit Klee und Kräutern: 1–4 kg/ha
Spitzwegerich ist eine ausdauernde, tiefwurzelnde Kräuterpflanze zur Aufwertung von Untersaaten. Dank seiner starken Pfahlwurzel erschließt er Wasser und Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten und erhöht die Trockenheitsresistenz des Bestandes.
Spitzwegerich fördert das Bodenleben, verbessert die Bodenstruktur und liefert wertvolles, mineralstoffreiches Futter. Seine lange Blütezeit unterstützt zudem Bestäuber und andere Nützlinge. Ideal für vielfältige Untersaaten, regenerative Anbausysteme und den nachhaltigen Humusaufbau.
Vorteile auf einen Blick
- Tiefwurzelnd und trockenheitsverträglich
- Fördert Bodenleben und Regenwürmer
- Verbessert Bodenstruktur und Durchwurzelung
- Wertvolle Futterpflanze mit hohem Mineralstoffgehalt
- Unterstützt Bestäuber und Biodiversität
- Mehr Vielfalt und Stabilität im Bestand
- Mehrjährig und ausdauernd
Kann Spitzwegerich zum problem-Unkraut werden?
Nein, Spitzwegerich wird normalerweise nicht als Problemunkraut eingestuft.
Im Gegensatz zu Blacken, Disteln oder Ampfer ist Spitzwegerich:
- relativ konkurrenzschwach
- leicht durch Schnitt regulierbar
- nicht wuchernd
- bildet keine Ausläufer
- lässt sich durch Bodenbearbeitung gut kontrollieren
Er kann sich zwar durch Selbstaussaat etablieren, wird in intensiv bewirtschafteten Ackerkulturen aber selten dominant. In Wiesen und Dauerbegrünungen bleibt sein Anteil meist zwischen
5 und 20 %, sofern er nicht gezielt gefördert wird.
Für Untersaaten unter Mais oder Getreide besteht praktisch kein Risiko, dass Spitzwegerich später zu einem Problemunkraut wird. Deshalb wird er zunehmend in regenerative Mischungen zur Verbesserung von Bodenstruktur, Trockenheitstoleranz und Biodiversität eingesetzt.