GreenStar Artemis Luzerne-Saatgut mit Rhizobien
ist eine trockenresistente, winterharte Luzerne mit Rhizobien-Beizung. Die tiefwurzelnde Sorte liefert hohe Trockenmasseerträge, ausgezeichnete Futterqualität und fixiert bis zu 200 kg N/ha
Saatstärke: 25-30kg/ha
GreenStar Artemis – Die Luzerne für trockene Standorte
GreenStar Artemis ist eine mit Rhizobien pillierte, mehrjährige Luzerne für trockene und anspruchsvolle Standorte. Dank ihres tiefreichenden Wurzelsystems überzeugt sie durch hohe Trockenresistenz, ausgezeichnete Winterhärte und hohe Trockenmasseerträge. Gleichzeitig verbessert sie durch ihre starke Stickstofffixierung die Bodenfruchtbarkeit und fördert den Humusaufbau.
Vorteile von GreenStar Artemis
- Hervorragende Winterhärte
- Hohe Trockenresistenz durch tiefes Wurzelsystem
- Sehr hohe Trockenmasseerträge
- Ausgezeichnete Verdaulichkeit
- Hohe Nematodenresistenz
- Mehrjährige Nutzung möglich
- Bis zu 200 kg N/ha Stickstofffixierung pro Jahr
- Förderung des Humusaufbaus
Anbauempfehlung
Luzerne entwickelt sich am besten auf:
- tiefgründigen Böden
- gut durchlässigen Standorten
- leicht erwärmbaren Böden
- pH-Werten im neutralen Bereich
Verdichtungen sollten vermieden werden, da Luzerne empfindlich auf Staunässe und Bodenverdichtung reagiert.
Aufgrund der langsamen Jugendentwicklung ist eine konsequente Unkrautkontrolle besonders wichtig
Nährstoffbedarf
Auf stickstoffarmen Böden kann zur Neuansaat eine geringe Startgabe von 30–40 kg N/ha sinnvoll sein.
Eine Vorsaatkalkung (kohlensaurer Kalk) unterstützt das Auflaufen und die frühe Entwicklung der Pflanzen.
Für eine optimale Knöllchenbildung und Stickstofffixierung ist eine ausreichende Versorgung mit Phosphor (P) und Kalium (K), chlorfreies Kali (Patentkali) erforderlich.
Wichtig:
- Kalidünger, immer chlorfreies Kali / Kalisulfat 50%, Patentkali 30% +Mg+S, vor der Saat ausbringen.
- Luzernekeimlinge reagieren empfindlich auf hohe Chlor- und Salzkonzentrationen.
- Hoher Bedarf an den Spurenelementen Bor und Molybdän.
- Für eine sichere Versorgung während der 3–5-jährigen Nutzungsdauer sollte bereits zur Aussaat mindestens die Versorgungsstufe C erreicht werden.
Unkrautschnitt
Ein Säuberungsschnitt ist nur notwendig, wenn Unkräuter die Luzerne überwachsen. Dabei unbedingt eine hohe Schnitthöhe einhalten.
Erster Schnitt im Ansaatjahr
Im Ansaatjahr sollte der erste Schnitt erst zur Blüte erfolgen, damit ausreichend Reserven in den Wurzeln eingelagert werden können.
Optimaler Schnittzeitpunkt
- Vorblüte: höchste Eiweißgehalte, geringerer Ertrag
- Vollblüte: höchster Ertrag, geringere Futterqualität
- Empfehlung: Schnitt bei ca. 10 % Blütenanteil für die beste Kombination aus Ertrag und Qualität.
Überwinterung und Bestandespflege
Für eine sichere Überwinterung sollte Luzerne vor dem Winter etwa 50 Tage Ruhezeit erhalten. Alternativ kann der letzte Schnitt spät im Herbst erfolgen. Bei nassen Verhältnissen eignet sich der letzte Aufwuchs zur Beweidung oder Grünfuttergewinnung, um Bodenverdichtungen zu vermeiden.
Schnittzeitpunkt und Futterqualität
- Knospenstadium: höchste Futterqualität
- Beginnende Blüte: optimale Balance aus Ertrag und Qualität
- Blüte: höchste Trockenmasseerträge
Wichtig: Schnitthöhe von mindestens 10 cm einhalten.
Orientierung für den Schnitt:
- Gelbe untere Blätter = optimaler Schnittzeitpunkt
- Erster Aufwuchs: 50–70 cm
- Folgeaufwüchse: 40–50 cm
- Letzter Aufwuchs: 30–40 cm
Praxistipp: Beste Ergebnisse werden meist bei etwa 10 % Blütenanteil erreicht.